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Femme - Pressestimmen

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"Sie beherrscht den perfekten Realismus"

WP, Gevelsberg, 12.02.2008

Gevelsberg. (ds) Täuschend echt - so könnte man die Werke der jungen Künstlerin Agnieszka Urbanowicz bezeichnen, die derzeit in der Kunstfabrik ausgestellt werden. ...

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... Für die Hagenerin ist es die erste große eigene Ausstellung und somit etwas ganz Besonderes.

Zwar hat die 1976 in Polen geborene Malerin schon mit Kunstfreunden in Hagen ausgestellt, doch sei es dabei eher um das Theater und die Arbeit in selbigem gegangen, so Agnieszka Urbanowicz. Hauptberuflich arbeitet die junge Frau als gelernte Bühnenmalerin am Hagener Stadttheater, wo sie ihr Handwerk auch lernte. Eher hobbymäßig, aber nicht minder professionell fertigt sie in ihrer Freizeit Portraits und Zeichnungen an, von denen derzeit insgesamt 29 Stück die Wände der Kunstfabrik zieren.

Robert Schiborr, der eng mit Agnieszka Urbanowicz befreundet ist, war es schließlich, der den Stein ins Rollen brachte und seiner Bekannten zur eigenen Ausstellung riet. "Sie beherrscht den perfekten Realismus, der ihre Bilder auf eine fast schon magische Weise lebendig werden lässt. Eine begnadete Malerin", schwärmte Robert Schiborr in seiner Begrüßungsrede zur Ausstellungseröffnung.

Und wirklich, bei einem Gang durch die Galerie mit Agnieszka Urbanowiczs Bildern kommt man sich fast ein wenig verfolgt vor. Täuschend echt begegnen dem Betrachter die Blicke großer Stars wie Christina Ricci, Uma Thurman oder Lauren Hill. Aber auch unbeschwerte Kindergesichter weiß die 32-jährige einzufangen. Bei all ihrem Talent bleibt die junge Malerin jedoch bescheiden: "Es wäre schon schön, wenn es nicht die letzte eigene Ausstellung wäre. Aber ich will mal sehen, was kommt."

Noch drei Wochen sind die außergewöhnlichen Bilder von Agnieszka Urbanowicz in der Kunstfabrik an der Mühlenstraße zu sehen.

 

"Femme": Großformatige Frauenporträts mit Seele

Gevelsberg, 12.02.2008

Gevelsberg. (hbr) Auf großes Interesse stieß die Eröffnung der Ausstellung "Femme" in der "Kunstfabrik". Die Hagener Künstlerin Agnieska Urbanowicz zeigt dort 15 großformatige Frauenporträts und eben so viele Aktzeichungen des weiblichen Geschlechts.

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Gut 120 Gäste konnte "Kunstfabrik"-Inhaber Robert Schiborr zur Vernissage in seinen Räumen an der Mühlenstraße begrüßen. Stiummungsvoll umrahmt wurde die Eröffnungsfeier mit jazzigen Tönen vom Trio "Uno Due Tre" mit Heike Siebert, Sven Vilhelmsson und Daniel Bark. Britta Cilliberti vom Amateurtheater Schwelm setzte Erich Kästners satirische Verse "Eine Animierdame stößt Bescheid" in Szene.

Auf einige bekannte Gesichter stoßen die Betrachter bei den großformatigen Porträts, die Agniseszka Urbanowicz in Öl gemalt hat und die sehr lebendig und realitätsnah wirken. Die Schauspielerinnen Uma Thurman, Christina Ricci und Audrey Tautou sind darunter, ebenso die Musikerinnen PJ Harvey und Lauryn Hill. In anderen Fällen hat die junge Künstlerin, die als erste Bühnenmalerin am Theater Hagen arbeitet, eigene Urlaubsfotos als Grundlage für ihre teils farbigen, teils in Schwarz-Weiß gehaltenen Werke genommen. Urbanowicz' Porträts bilden dabei nicht nur ab, sondern gehen in die Tiefe, zeigen die Seele der gemalten Frauen.

Die Ausstellung "Femme" ist noch bis zum 29. Februar, jeweils dienstags bis freitags von 15 bis 20 Uhr in der "Kunstfabrik" an der Mühlenstraße zu sehen.